Der Vaalserberg – Der höchste Punkt im Dreiländereck


Wie oft werden die Niederlande landläufig pauschal als flaches Land bezeichnet. Auf einen großen Teil des Landes trifft das auch zu, insbesondere auf den Westen und Norden, jedoch auf keinen Fall auf den Süden von Limburg. Die Provinz ist ein Nachzügler, denn sie kam erst nach dem Wiener Kongress 1815 zu den Niederlanden. 1839 wurde Limburg geteilt, der westliche Teil kam zum noch jungen Staat Belgien und der östliche zu den Niederlanden, wurde aber zugleich als Herzogtum Limburg zu einem Mitgliedsstaat des Deutschen Bundes. Erst 1867, nach dem Zerfall des Deutschen Bundes, wurde Limburg zu einer alleinigen, vollwertigen Provinz der Niederlande, weshalb am 11. Mai diesen Jahres deren 150-jähriges Bestehen offiziell gefeiert wurde.

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Das Bargerveen – Rest eines Riesenmoores

In der Vergangenheit war ein großer Teil der Niederlande von Mooren bedeckt, davon zeugen heute noch die zahlreichen Ortsnamen, die auf -veen enden. Ein riesiges, geschlossenes Hochmoorgebiet, dass sich auf deutscher Seite über das Emsland und die Grafschaft Bentheim und auf niederländischer Seite in die Provinzen Drenthe und Groningen erstreckte, war das Bourtanger Moor. Benannt wurde dieses Moorgebiet, das in seiner größten Ausdehnung über 3000 km² bedeckte, nach einer Festung in der Provinz Groningen nahe der deutschen Grenze. Heute sind von diesem Moor nur noch Reste erhalten, die unter Naturschutz stehen. Ein Überbleibsel ist das Bargerveen in Drenthe. In diesem 2600 ha großen Gebiet östlich von Weiteveen war der Torf bereits abgebaut, als man sich zur Renaturierung entschloss.

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