Schouwen-Duiveland – Eine Insel, eine Gemeinde

Die südwestliche Küste der Niederlande ist durch Mündungsarme sowie Inseln und Halbinseln geprägt, ganz im Gegensatz zur nördlich daran anschließenden, schnurgeraden und regelmäßigen Küstenlinie. Das Deltagebiet hat seine Gestalt im Laufe der Jahrhunderte immer wieder merklich verändert, durch Sturmfluten ging Land verloren, durch Eindeichung und Anlegen von Poldern wurde wieder neues Land gewonnen. Wir schauen uns nun die zur Provinz Zeeland gehörende Insel Schouwen-Duiveland an, wo bereits der Doppelname verrät, dass es sich einmal um zwei Inseln handelte, obwohl es ursprünglich sogar einmal vier Inseln waren. Der Wandel wird besonders anschaulich, wenn man eine heutige Karte mit der Karte des Johannes Janssonius von 1658 vergleicht. Weiterlesen „Schouwen-Duiveland – Eine Insel, eine Gemeinde“

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Entlang der Emsmündung – Termunterzijl, Delfzijl und Eemshaven

Die Ems hat ihren Ursprung in Ostwestfalen und fließt fast ausschließlich auf deutschem Gebiet. Jedoch unterhalb des Dollarts, wo sie sich zu einer breiten Trichtermündung ausweitet, gehört das westliche Ufer zu den Niederlanden. Diese Region ist zwar dünn besiedelt, aber dafür stark industrialisiert.

Der Hafen von Termunterzijl
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Urk und Schokland – Zwei ehemalige Inseln

Schaut man sich alte Karten der Niederlande an, entdeckt man in der großen Meeresbucht Zuiderzee zwei abgelegene Inseln: Urk und Schokland. Ein Blick auf die heutige Situation zeigt hingegen ein ganz anderes Bild. Die Zuiderzee heißt heute IJsselmeer und ist keine offene Meeresbucht mehr, aber die beiden Inseln sind keine Inseln mehr, sondern ins Festland integriert.

Die Zuiderzee auf der Karte von Johannes Janssonius (1658)

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