Leiden – Vom Erdhügel zur Studentenstadt

Nicht nur nahe der friesischen Nordseeküste wurden in früheren Zeiten Erdhügel errichtet, die Keimzelle einer Siedlung wurden. Manche Städte im Landesinneren der Niederlande waren um eine sogenannte Burcht entstanden. Im Gegensatz zu den Terpen in Küstennähe, die vor Überflutungen schützen sollen, dienten die Burchten zur Verteidigung und erreichten in der Regel eine Höhe von 15 bis 20 Metern und Durchmesser zwischen etwa 60 und 70 Metern. Neben Breda, Middelburg oder Doesburg war auch für die Universitätsstadt Leiden eine Burcht der Ursprung. Die am Zusammenfluss von Oude Rijn und Nieuwe Rijn befindliche Burcht mitten in der Altstadt ist jedoch heute die einzige, die in den ganzen Niederlanden noch existiert. Die Steinmauer auf der Burcht kann erklommen werden und bietet dem Besucher einen Überblick über die Altstadt. Weiterlesen „Leiden – Vom Erdhügel zur Studentenstadt“

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Amersfoort – Mauerhäuser und Moderne

Ungefähr 25 km von Utrecht entfernt liegt im Osten der gleichnamigen Provinz die Stadt Amersfoort. Dort wo sich verkehrsgünstig eine Straße mit einer Furt der Eem (die damals Amer genannt wurde) kreuzte, entstand im Mittelalter eine Siedlung, die 1028 erstmals erwähnt wurde. Ein Blick auf den Stadtplan verrät mehr über die Entstehung und das schnelle Wachstum der Stadt im späten Mittelalter.

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Zwolle – Alte Hansestadt mit neuen Bastionen


Bei Hansestädten denken viele vermutlich zunächst einmal an Hamburg oder Bremen, doch auch in den Niederlanden gehörten einige Städte, insbesondere im IJsselgebiet, diesem bedeutenden Städtebund an. So haben gerade heute in Kampen an der IJssel die diesjährigen Internationalen Hansetage begonnen. Wir betrachten aber nun das etwas östich davon gelegene Zwolle, die Provinzhauptstadt von Overijssel und mit 125000 Einwohnern nach Enschede die zweitgrößte Stadt der Provinz.
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